Grundlagen & übergreifende Konzepte
Updated: 17.08.2026 - 15:42 - Anna Lena Köhler
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Hier kann viel gelernt werden.
Basiskurs Rechtssicher mit Gesundheitsdaten
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- Viele Argumente sprechen dafür.
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1. Allgemeine Prinzipien und Konzepte des Forschungsdatenmanagements (FDM)
Was ist Forschungsdatenmanagement?
Forschungsdatenmanagement (FDM) umfasst Strategien und Maßnahmen, die Forschende ergreifen, um ihre Daten während des gesamten Forschungsdatenlebenzyklus– systematisch zu organisieren, zu dokumentieren, zu sichern und langfristig verfügbar zu machen.
Dazu gehören unter anderem die Planung der Datenerhebung, die Wahl geeigneter Dateiformate, die strukturierte Speicherung, der Schutz sensibler Informationen sowie die nachhaltige Archivierung und Veröffentlichung der Daten.
Ein gutes Forschungsdatenmanagement sorgt dafür, dass Daten nachvollziehbar, wiederverwendbar und überprüfbar sind. Es unterstützt damit nicht nur die eigene Forschung, sondern fördert auch Transparenz, Qualität und Effizienz in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Zudem wird es zunehmend von Förderorganisationen und wissenschaftlichen Einrichtungen gefordert, um den verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsdaten sicherzustellen.
Projekte der Versorgungsforschung arbeiten oft mit vielfältigen Datenquellen – etwa elektronischen Patientenakten, Abrechnungsdaten, Fragebogenerhebungen oder qualitativen Interviews – die gut strukturiert, verknüpfbar und nachvollziehbar dokumentiert werden müssen. Ein solides FDM trägt dazu bei, die Qualität der Forschungsprozesse zu sichern, Ergebnisse reproduzierbar zu machen und Daten für zukünftige Analysen oder Sekundärnutzung nutzbar zu halten.
Damit unterstützt Forschungsdatenmanagement nicht nur die wissenschaftliche Integrität, sondern auch die Weiterentwicklung einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung und ermöglicht es, Versorgungsprozesse besser zu verstehen und zu verbessern.